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Optimale Entscheidungen treffen durch das Beherrschen der Daten

Daten fließen durch Ihr Unternehmen und stellen eine große Chance für den zukünftigen Unternehmenserfolg dar. Wenn diese jedoch nicht strukturiert- und Ihren Bedürfnissen angepasst werden, dann verpassen Sie die Chance einen Mehrwert aus den Zahlen zu ziehen. Hiermit meinen wir nicht die Finanzdaten, sondern sprechen vor allem von den nicht finanziellen Daten. Und warum? Die nicht finanziellen Daten sind der beste Indikator dafür, wie es um die Finanzdaten steht. Daher sind diese für die Entscheidungsfindung unabdingbar.

Viel zu oft strecken sich die Dateninhaber über mehrere Abteilungen und die Daten werden daher in verschiedenen Systemen abgespeichert. Selten werden diese Daten zusammengeführt und stattdessen oftmals in jeder Abteilung für sich analysiert. Dass dies zu suboptimalen Entscheidungen führt, steht außer Frage und muss geändert werden.

Die Lösung? Verwandeln Sie ihre Finanzabteilung zum Master of Data und übertragen Sie ihr die Verantwortung der Analyse über die gesamte Wertschöpfungskette. Klingt radikal, ist es aber nicht. Dies führt dazu, dass andere Abteilungen die Möglichkeit haben sich auf das zu konzentrieren was sie am besten können. Lassen Sie uns näher untersuchen, was nötig wäre, um dies zu realisieren und einige der Herausforderungen anzugehen.

Die Macht der vernetzten Daten

Um zu verstehen, wie dieser Prozess aussehen würde, brauchen wir einfach nur auf unsere Wertschöpfungskette zu schauen. Selbst ein kurzer Blick auf diese gewöhnliche Wertschöpfungskette macht klar, welche Daten in welchem Teil der Kette erzeugt werden. Dann müssen wir nur noch verstehen, wo die Daten derzeit gespeichert sind, wie sie erzeugt werden und wie sie verbunden werden können.

Es gibt viele verschiedene Optionen, wenn es um die Speicherung, Erzeugung und den Anschluss geht. Im Folgenden werden einige davon genannt.

Speicherung

  • Lokale Festplatten
  • Vor-Ort-Server
  • Cloud

Erzeugung

  • Manuelle Eingabe im Nachhinein 
  • Generierung an der Quelle in einem automatisierten Ablauf

Verbindung

  • Datenauszug in Excel
  • Datenspeicher
  • Direkt zwischen Systemen über API

Die optimale Lösung wäre es die Daten zu einem in der Quelle zu generieren, in der Cloud zu speichern und auch die Systeme über APIS miteinander zu verbinden. Diesen Luxus haben jedoch nur wenige Unternehmen, während sich neu gegründete Unternehmen meist direkt auf diese Weise aufstellen.

Die Herausforderung für die meisten Unternehmen besteht darin, dass sie mit Legacy-Systemen (ERP) zu kämpfen haben, die sich nicht ohne weiteres mit Bolt-on-Systemen verbinden lassen. Das macht jede Änderung oder Systemintegration kostspielig und umständlich. Um dies zu überwinden, müssen sie höchstwahrscheinlich die Altsysteme abbauen und sich für ein modernes ERP-System oder einen Best-of-Breeds-Ansatz entscheiden. In jedem Fall müssen die Systeme in der Lage sein, miteinander zu interagieren, um einen nahtlosen Datenfluss zu schaffen.

Waffen der Massenwertschöpfung

Mit dem richtigen Setup von der Generation bis zur Konnektivität haben Sie ein massives Wertschöpfungspotenzial erschlossen. Ein einziger Eigentümer stellt sicher, dass Sie einen Satz von Zahlen haben, unabhängig davon, ob es sich um finanzielle oder nicht-finanzielle Daten handelt. Das heißt, Sie können Daten als Self-Service für jeden im Unternehmen verfügbar machen.

Einer der Hauptnutzer sollten auf jeden Fall die Finanzleiter sein. Sie sollten die Daten über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg einsehen können um Erkenntnisse gewinnen, die den Stakeholdern im Unternehmen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus sollten sie ihren Stakeholdern dabei helfen, die Zahlen, die für ihre Funktion spezifisch sind, tiefergehend zu analysieren. Wenn die Daten unzusammenhängend und fragmentiert sind, verbringt der Geschäftspartner die meiste Zeit mit dem Sammeln, Strukturieren und Analysieren der Daten. Dann bleibt wenig Zeit, um die Daten zur Verbesserung der Entscheidungsfindung zu nutzen. Daher ist es sehr sinnvoll, die Finanzabteilung zum Master of Data zu machen. Die Frage ist, wer ist der Master of Data in Ihrem Unternehmen?

Authors:
Anders Lui-Lindberg, Partner, COO & CMO at CEO at Business Partnering Institute